GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Ahrens, Renate
Titel SOS in Dublin - ein deutsch-englischer Kinderkrimi
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Panowsky, Charlotte
ISBN 978-3-499-21508-7 Reihe Die 3 Spürnasen
Verlag Rowohlt, Reinbek, 2009
Seitenzahl 124 Preis 6,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Klassenlesestoff
Büchereigrundstock
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Detektivgeschichte
Zielgruppe 12-13
10-11
Inhaltsangabe Tobias und seine Familie verbringen die Sommerferien bei Verwandten in Irland. Dort klärt Tobias mit seinem Cousin und seiner Cousine den Fall einer Bootsbeschädigung auf, lernt Englisch und bekommt eine neue Sicht auf seinen kleinen Halbbruder.
Beurteilungstext Tobias freut sich auf die Ferien, er hat aber Bedenken, dass sein Englisch unzureichend ist. Seine Cousine Emily ist eine gute Seglerin, sein Cousin David spielt lieber Computer. Beide verstehen Deutsch, sprechen aber Englisch.
Bei einer Regatta gewinnt Emily, da ihr größter Konkurrent durch einen Bootsschaden ausscheiden muss. Schnell wird klar, dass an dem Boot manipuliert wurde. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, da es aber keinen Verletzten gab, passiert nicht viel. Die drei Spürnasen wollen den Täter finden. Sie beobachten, befragen, stellen Hypothesen auf.
Durch die Arbeit lernt Tobias eine Menge englischer Vokabeln, er versteht vieles aus dem Kontext heraus und fragt nach. David überwindet seine Angst vor der Seekrankheit und Tobias erkennt, dass sein kleiner Halbbruder ein unendlich lieber, witziger kleiner Kerl ist.
Nebenbei erfährt der Leser etwas über Irland und das Segeln.
Englisch wird vor allem in den Redeteilen gesprochen, maximal eine halbe Seite. Zu Beginn wird alles inhaltlich wiederholt, später wird vom Leser zunehmend mehr Eigenverständnis gefordert bei einfachen Aussagen.
Das Buch enthält keine Vokabelliste. Tobias denkt über die Worte nach, erschließt sie oder lässt sie übersetzen.
Eine niedliche Auflockerung sind die Aussprüche von Hendrik in seiner Kindersprache.
Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln mit Überschriften erzählt.
Die bis zu einer Seite großen Zeichnungen im Comicstil illustrieren den Text.
Eine nette Geschichte zum Mitdenken und zum Englisch Lernen.
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 Fee, Niedersachsen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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