GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Ullrich, Hortense; Friedrich, Joachim,
Titel PinkMuffin ad BerryBlue - Betreff_ Familienbande
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-522-20027-1 Reihe PinkMuffin@BerryBlue
Verlag Thienemann, Stuttgart, 2009
Seitenzahl 208 Preis 12,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten
Medienart Buch: Hartpappe Gattung  Erzählung
Zielgruppe 12-13
14-15
Inhaltsangabe Ein neuer Fall für PinkMuffin und BerryBlue: Ausgerechnet PinkMuffins Großmutter steht vor einem großen familiären Problem. Ein Nachfahre behauptet der rechtmäßige Erbe zu sein und legt entsprechende Dokumente vor. Zum Glück greifen PinkMuffin und Berry Blue ein und stehen schon bald einem ihrer größten Fälle gegenüber.
Beurteilungstext Betreff: Familienbande" ist der fünfte Roman aus der Reihe PinkMuffin @ BerryBlue des Erfolgsautorenteams Hortense Ullrich und Joachim Friedrich. Der Roman gehört zum Genre der E-mail-Romane. Der Leser erfährt so die Erlebnisse aus zweiter Hand und ist nie "live" dabei, wenn etwas passiert. Verfolgt wird dabei der E-mail-Wechsel zwischen zwei Teenagern, die sich per Zufall durch eine fehlgeleitete Nachricht kennen gelernt haben.
Im fünften Band lernen sie sich persönlich kennen und verlieben sich ineinander. Dabei sind die beiden Kinder grundverschieden. BerryBlue, eigentlicher Name Berry Kranz, ist Sohn eines Konditors und muss in der Bäckerei der Eltern oft aushelfen. MAX (Matilda Antonia Xenia von Hardenberg), genannt PinkMuffin, hingegen kommt aus einer reichen Familie, die über ein wohlhabendes Haus, Chauffeure und viele Annehmlichkeiten verfügen.
Das Buch beginnt unvermittelt, knüpft dabei an das vorangegangene Buch an und schupst damit den Leser direkt in die Geschehnisse. MAXS Großmutter hat große Probleme. Ein angeblicher Nachfahre ist aufgetaucht und macht ihr ihr gesamtes Erbe streitig. Berry und MAX sind sich schnell einig: Sie müssen helfen. Und schon bald befinden sie sich mitten in einem neuen Fall. Die Handlungsabläufe sind temporeich und witzig geschrieben, allerdings nicht immer besonders realistisch. So befindet sich Berry des öfteren in Gewahrsam der Polizei und wird durch einen Anruf bei MAX erst wieder entlassen. Anders als in den vorangegangenen Büchern kommt es in diesem Band auch zu einer reellen Begegnung zwischen MAX und Berry, denn Berry hat sich verliebt. Die Treffen der beiden Teenager enden aber ebenso wie die weiteren Geschehnisse mit vielen Pannen und lustigen Anekdoten, so dass es erst am Schluss des Buches zum langersehnten Kuss kommen kann.
Die verschiedenen E-mails der Kinder sind zweifarbig gehalten: Klischeehaft schreibt das Mädchen in rosa und der Junge in blau. Zu jeder neuen E-mail gibt es, wie bei einer richtigen Mail, neben Absender und Empfänger auch eine Betreffzeile. Das Buch lässt sich leicht lesen, insbesondere durch die, wohl bewusst gewählte, einfache Sprach- und Ausdrucksweise. Die Idee der E-mail-Korrespondenz ist witzig und passt sich der heutigen Erlebniswelt von Kindern an. Teilweise wirken die Ereignisse aber überladen und das absichtliche Nicht-Treffen-Können der Kinder (denn warum sollen sie sich die Ereignisse sonst schreiben) zu aufgesetzt. Kein Muss, aber ein nettes Lesevergnügen für Teenager für Zwischendurch.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 AS, Nordrhein-Westfalen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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