GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Barry, Dave, Pearson, Ridley
Titel Peter und die Schattendiebe
Übersetzer / Originalsprache Bean, GerdaEnglisch
Illustrator Call, Greg
ISBN 978-3-423-71374-0 Reihe
Verlag dtv, München, 2009
Seitenzahl 592 Preis 9,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Erzählung
Zielgruppe 10-11
12-13
Inhaltsangabe Zweiter Teil der Geschichten um den modernen Peter Pan aus den Federn zweier amerikanischer Kultautoren.
Beurteilungstext Peter ist kein gewöhnlicher Teenager: Er kann mit Delfinen und Vögeln sprechen, er kann fliegen und er wird begleitet von einer kleinen Fee, die in ihn verliebt ist - viel Potenzial, um ein Held zu werden. Dave Barry und Ridley Pearson schöpfen dieses Potenzial bei ihrem zweiten gemeinsam geschriebenen Abenteuer um den Waisen Peter abermals hervorragend aus. Nachdem sich der Hauptdarsteller im ersten Teil zum "Sternenfänger" hat küren lassen, rufen jetzt die Pflichten: Der Sternenstaub ist in Gefahr, und erneut muss es der Junge mit wilden Piraten und mächtigen Feinden aufnehmen.
Denn die "Anderen, die Gegenspieler der Sternenfänger mit dunkelsten Absichten, haben aufgerüstet und eine Kreatur geschaffen, die die Macht über Mensch und Tier erlangen kann, indem sie ihre Schatten berührt. Natürlich muss Peter seine Freundin Molly warnen, die im fernen London lebt und das Ziel des neuen Angriffs ist, immerhin ist ihr Vater einer der wichtigsten Hüter des mächtigen Sternenstaubs.
Die Reise beginnt dort, wo der erste Teil der Abenteuer-Reihe aufgehört hat: auf der Tropen-Insel Mollusk. Von dort muss Peter seine Reise nach England antreten, als blinder Passagier auf dem Schiff der Feinde. Er meistert diese erste Übung bravourös, doch in London angekommen muss er feststellen, dass das Leben zu Land nicht minder gefährlich ist. Mit Müh' und Not erreicht er Mollys Zuhause und rettet sie in letzter Minute vor den Fängen des gefährlichen Lord Ombra. Ein erbitterter Kampf zwischen Gut und Böse entbrennt.
"Peter und die Schattendiebe" fügt sich nahtlos in die Szenerie des Vorgängerromans "Peter und die Sternenfänger" ein, steht jedoch für eine solitäre Geschichte. Leselust vermitteln beide Romane gleichermaßen, denn Satiriker Barry und Thrillerspezialist Pearson finden abermals eine wunderbare Mischung aus Spannung und jugendgerechter Unterhaltung. Die beiden Familienväter haben aber auch dafür gesorgt, dass ihr Buch Fragen nach Mut und Courage, nach der Bedeutung von Freundschaft und dem Wert von Familie aufgreift. Somit ist ihnen ein Roman gelungen, der auch unter pädagogischen Gesichtspunkten als empfehlenswert gelten darf.
Es gibt nicht viele Bücher, die 600 Seiten mit so viel Tempo versehen. Ist der Leser am Ende angekommen, dürfte es nur eines geben: zur Fortsetzung zu greifen!
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 hr, Bayern

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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