GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Westerfeld, Scott
Titel PEEPS - Die letzten Tage
Übersetzer / Originalsprache Levin, FriederikeEnglisch
Illustrator
ISBN 978-3-440-11552-7 Reihe Peeps
Verlag Kosmos - Franckh / Klee, Stuttgart, 2009
Seitenzahl 317 Preis 16,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Thriller
Zielgruppe 14-15
Inhaltsangabe Die beiden Freund Moz und Zahler wollen nicht mehr nur zu zweit Gitarre spielen und möchten eine Band gründen. In die Band kommen Pearl, die fast jedes Instrument spielt und für die Technik zuständig ist, die Schlagzeugerin Alan Ray, die auf leeren Farbeimern Schlagzeug spielt und die Sängerin Minerva, die einen Hang zur Unterwelt hat.
Beurteilungstext Scott Westerfeld hat ein sehr interessantes und fesselndes Buch geschrieben. Durch die immer wieder wechselnden Ich-Erzähler in den verschiedenen Kapiteln wird das Buch noch fesselnder, da man wissen möchte, was die jeweiligen Personen weiter erleben und fühlen, und so lange lesen muss, bis sie wieder an der Reihe sind. Ich finde es z.B. sehr spannend, die Welt aus Minervas Augen zu sehen, das sie ein Vampir ist und die anderen es vielleicht ahnen, aber nicht wissen. Man erfährt also die ganze Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen der Personen, was das Buch noch mal besonders spannend macht. Leider wird die Spannung der Geschichte durch die weniger gelungene Übersetzung reduziert. Man erkennt an einigen Stellen eine deutliche Inkonsequenz zwischen Umgangssprache und förmlicherer Sprache, die nicht nur auf die Erzählerwechsel zurückzuführen ist. Dadurch wird das Buch komplizierter und unverständlicher.
Die verschiedenen Teile des Buches werden durch Ausschnitte aus der Aufzeichnung des Night Maires (dessen Identität dem Leser unklar bleibt) eingeleitet und weisen indirekt auf den Inhalt hin. Dagegen haben die Überschriften der Kapitel nichts mit dem Inhalt zu tun. Da in dem Buch viele Probleme von Mädchen geschildert werden, empfehle ich das Buch eher für Mädchen, obwohl es sicher auch für Jungs interessant wäre, weil auch aus der Sicht von den beiden Gitarristen Moz und Zahler erzählt wird. Ich finde das Buch empfehlenswert für Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 KF, Nordrhein-Westfalen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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