| |
GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
|
|
Autor |
Bansch, Helga |
|
Titel |
Mein lieber Papa |
|
|
|
|
Übersetzer / Originalsprache |
/ |
|
Illustrator |
Bansch, Helga |
|
ISBN |
978-3-7026-5810-6 |
Reihe |
|
|
Verlag |
Jungbrunnen, Wien, 2009 |
|
Seitenzahl |
26 |
Preis |
13,90 € (D) |
|
Ausführung |
|
|
Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
|
Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Bilderbuch |
|
Zielgruppe |
4-5 6-7 |
|
Inhaltsangabe |
Ein Kind sehnt sich nach einem liebenden Papa. Es stellt sich vor, er ist auf Weltreise, kann mit Orangen und Zitronen jonglieren, auf den Wolken tanzen, auf einem Seepferdchen reiten, 3000 Palatschinken backen und aufessen... . Er kommt heim, sobald die Bienen den Blütennektar der ganzen Welt gesammelt haben! |
|
|
|
|
Beurteilungstext |
Eine sehnsuchtsvolle, fantastische Liebeserklärung an (abwesende) Papas: Auf dem Buchcover zeigt sich das Kind in blauem Auto (Kühlerfigur: Flamingo!), sehnsüchtig und hoffnungsvoll nach oben blickend; dort erscheinen nämlich kleine, blasse Papa-Silhouetten. Schlägt man das Buch auf, leuchten einem rote Flamingoblumen in Herzform entgegen, links unten erscheint schon das bedeutungsvolle Wort Papa, rechts unten läuft er ins Bilderbuch hinein. Das Kind betrachtet Bilder: Das Zoozebra hat einen Papa, das Kamel hat einen, der Clown und auch Maria..., und dann visualisiert es seinen eigenen Papa. Er ist ja da, nur eben auf Weltreise. Immer ergänzt das Gehirn Fehlendes; die Fantasie lässt Bilder und Ideen entstehen, und das tut gut. Die Wiener Malerin und Autorin Helga Bansch zeichnet und malt in farbschönen, unnachahmlichen Bildern die Szenerien, die Orte, in denen Papa lebt. Die Autorin kennt sich aus. Sie war Volksschullehrerin und hat (auch verhaltensauffälligen) Kindern zugehört. Sie kreiert Bilder und stellt mögliche Sehnsüchte und Träume der Kleinen bei fehlenden Papas einfühlsam und liebevoll dar. Der Text in einfacher, anregender, kindgerechter Sprache ist ebenso wunderbar übertreibend wie die Bilder. Das Wichtigste zum Schluss, und da gibts keinen Zweifel :Mein Papa hat mich lieber als fünf Millionen Sterne ihren Mond. Deshalb hebt das Kind auch den Babyflamingo für ihn auf! Sicher ein Buch für Kleine, die ohne Vater aufwachsen, aber auch gut geeignet, mit Kindern, die in einer Familie leben, zu reflektieren: Was bedeutet mir mein Papa? Wie erlebe ich ihn? Was kann er alles und was finde ich toll an ihm? Ab 4 Jahren! |
|
Bewertung |
empfehlenswert |
|
Rezensent |
Sch-H, Niedersachsen |
| |
in der AJuM Datenbank |
Ja |
|
|
|
| |
Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.
Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
| |
AJuM der GEW c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund |