GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Golluch, Norbert
Titel Linus Ein Drache geht zur Schule
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Eisenbarth, Pia
ISBN 978-3-551-55506-9 Reihe
Verlag Carlsen, Hamburg, 2009
Seitenzahl 158 Preis 9,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Fantastische Erzählung
Zielgruppe 8-9
10-11
6-7
Inhaltsangabe Lisa schläft neuerdings beim Mathematikunterricht und hat nur noch schlechte Noten. Das liegt an ihrem neuen Lehrer: Udo Weißbrot ist aber auch eine Schlaftablette. Nur Linus, der Drache, der mal in Lisas Keller gewohnt hat, könnte noch helfen, denn der versteht sich besonders gut aufs Rechnen. Leider ist Linus zurück ins Drachenreich gereist. Aber wenn Freunde Hilfe brauchen, sollte die nicht lange auf sich warten lassen.
Beurteilungstext Das Buch beginnt mit einem Tagtraum Lisas, die im Mathematikunterricht von Udo Weißbrot aufwacht. Der Lehrer ist nicht nur schuld daran, dass Lisa immer öfter im Unterricht schläft, sondern auch dass ihre Note immer schlechter wird. Doch wie Lisa ergeht es auch allen anderen, die dem langweiligen monotonen und einschläfernden Reden des Mathelehrers lauschen: sie schlafen. Schüler, Lehrer, Eltern, einfach alle. Sogar Lisas Vater, der es einfach nicht glauben wollte, schläft nach ein paar Minuten tief und friedlich im Klassenzimmer.
Nun kann nur noch Linus helfen, der kleine grüne Kellerdrache, der im Keller von Lisas Eltern gewohnt hatte. Also wird ein Brief nach Dragonien geschrieben und Hilfe ist unterwegs. Nun hat Lisa wieder ein Geheimnis, denn sie allein weiß, dass Linus im Keller der Schule lebt. Beim letzten Mal kannte die ganze Stadt den Drachen, aber durch den Staub des Vergessens kann sich nun niemand mehr erinnern.
Linus glaubt zuerst, Lisas Lehrer sei ein Morpholox, ein infektiöser Schlafgeist. Also fliegen Lisa und Linus schnell zu den Sieben Bergen um feinste Vulkanasche zu holen, die im Herd getrocknet wird und dann über dem nichtsahnenden Weißbrot ausgeschüttet wird, mit zusätzlicher Bannungsformel versteht sich. Leider passiert rein gar nichts. Weißbrot ist und bleibt ein langweiliger Lehrer. Nun müssen beide einen anderen Weg finden um Lisas Noten zu verbessern. Die restliche Vulkanasche wird für Drachenstaub verwendet, der unsichtbar macht. Nun kann Linus mit Lisa durch die Schule gehen. Nach und nach muss Lisa immer mehr Leute einweihen und am Ende geben sie allen Erinnerungsstaub. Weißbrot wird mit Schauspielunterricht geholfen und alle sind glücklich. Ein dritter Band wird in Aussicht gestellt.
Das Buch ist die Fortsetzung zu "Linus - Der Drache aus dem Keller". Auffällig ist der grüne Einband (der Vorgänger war blau), der mit Samt am Buchrücken und einem Bild von Linus hervorsticht. Illustrationen sind wiederum im ganzen Buch zu finden. Es gibt Noten, die den Text umfließen, kleine Bilder und inhaltliche Anspielungen.
Sonderbar erscheint lediglich, dass Lisas Eltern immer als Vater Siegfried und Mutter Uta bezeichnet werden. Die Vornamen wirken hier fehl am Platz. Witzig ist hingegen der Name von Lisas Katze. Sie heißt Achdabistduja.
Insgesamt ist das Buch leicht zu lesen und stellt keine hohen Ansprüche an den Leser. Schüler werden garantiert viel Spaß mit der Geschichte um die Freundschaft von Linus und Lisa haben.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 DaGO, Sachsen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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