GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Kaiser, Regina Maria
Titel Karl der Große und der Feldzug der Weisheit
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Puth, Klaus
ISBN 978-3-401-06065-1 Reihe Arena Bibliothek des Wissens
Verlag Arena, Würzburg, 2009
Seitenzahl 140 Preis 8,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
für Arbeitsbücherei
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Biografie/Biografische Erzählung
Zielgruppe 12-13
14-15
16-17
ab 18
Inhaltsangabe Eingebettet in eine Erzählung der 15jährigen Siggilind, die als Sängerin engen Kontakt zu Karl dem Großen hat, erfährt der Leser viel über das Leben, die Eroberungen und Vorstellungen des Herrschers, wie die Menschen zusammenleben sollen und wie der Wert der Bildung für Karl den Großen einen hohen Stellenwert einnimmt. Kurze Sachtexte geben Einblick in Lebensweisen zur Zeit um 800 nach Christi.
Beurteilungstext Das Frankenreich zieht sich unter Karl dem Großen, der um 800 zum Kaiser gekrönt wurde, von Frankreich bis zur Elbe, bis nach Italien. Der Kaiser zieht mit seinem großen Gefolge von Pfalz zu Pfalz und hat noch keinen festen Wohnsitz. Der Leser lernt den Kaiser nicht nur als Herrscher und Eroberer kennen, da die 15jährige Siggilind uns ihre Erlebnisse mit dem Kaiser selbst erzählt. Die Leser befinden sich dadurch mitten im Leben des Kaisers und des jungen Mädchen, welches Sängerin am Hofe des Kaisers wird und damit ganz eng auch am persönlichen Leben des Kaisers teilhat. Für den Leser wird damit die Welt des Mittelalters nacherlebbar und realistisch. Außer den Erzählungen Siggilinds gibt es auch noch kurze Sachtexte, die das Leben um 800 schildern zu Themen wie Religion, Kleidung, Baustile, Kloster, Eroberungen. Hierbei wäre eine Landkarte oft sehr hilfreich um zu wissen, wo die Eroberungsgebiete liegen, von denen erzählt wird. Dafür aber gibt es lobenswerterweise eine Zeittafel über das Leben und Wirken von Karl dem Großen. Viele Begriffe werden in einem Glossar verständlich erklärt. Grundsätzlich sind die Sachtexte auch sehr verständlich geschrieben und die vielen Illustrationen oder Schwarz-Weiß-Fotos ermöglichen dem Leser, eine konkrete Vorstellung über die genannten Dinge zu erhalten. Inhaltlich wiederholen sich allerdings manche Fakten öfter. Ein sehr gute Idee ist die Rahmenhandlung, die mit einem Briefwechsel zwischen Siggilind und ihrem Sohn beginnt und endet. Damit findet das Buch einen spannendenen Beginn und einen runden Abschluss.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 T-IR, Thüringen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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