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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Düwel, Franca |
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Titel |
Julie und Schneewittchen - Schlimmer gehts immer |
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Übersetzer / Originalsprache |
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Illustrator |
Spitzer, Katja |
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ISBN |
978-3-401-06407-9 |
Reihe |
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Verlag |
Arena, Würzburg, 2009 |
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Seitenzahl |
276 |
Preis |
12,95 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Tagebuchroman |
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Zielgruppe |
12-13 14-15 16-17 |
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Inhaltsangabe |
Ein angenehmes Buch mit abgerundeten Ecken, ein authentisches Tagebuch mit Kritzeleien, Hervorhebungen, kurzen Kapiteln, mit Themen, die die zwölfjährige Julie schon bald überfordern - und dennoch humorvoll geschrieben, sodass wir ahnen können, dass zwar nicht alles wieder gut wird, aber doch einiges ins Lot gerichtet wird. Lesen! |
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Beurteilungstext |
Das Erstlingswerk von Franca Düwel ist offensichtlich als Beginn einer Reihe gedacht, und wenn die anderen diesem erfrischenden Stil folgen, so hat der Verlag mit der Veröffentlichung recht getan. Julie erzählt von ihrer Schule, von den Freundschaften, die sich in Feindschaft verwandeln, von der Liebe und den Intrigen. Nichts scheint bleibend zu sein, alles ist in Bewegung. Besonders Scharina gerät neben Hanna und Ben in ihren Blick, denn die wird offensichtlich misshandelt. Zuhause sind die Probleme nicht weniger groß. Julies Mutter gerät in eine postnatale Depression, der Vater ist mehr und mehr überfordert, muss neben seinem Beruf das Baby versorgen und seine Ehefrau trösten. Da bleibt Julie mit ihren Problemen ein bisschen auf der Strecke. Hilfe findet sie am anderen Ende einer Telefonleitung. Dass diese als Sex-Hotline nicht ganz preiswert ist, erfährt die Familie am Ende des Monats, und die Mutter will sich sofort von ihrem Mann trennen. Da hilft nur Sharon. Das ist die tiefe Stimme am anderen Ende der Leitung.
Ein turbulenter Inhalt, mit dem sich viele Mädchen in Julies Alter sofort identifizieren können, auch wenn es der Probleme manchmal zu viele werden. Ein kluges Mädchen, das irgendwann weiß, dass Hilfe von außen notwendig ist. Ein Titelbild und Illustrationen, dass die Themen in vielen Kritzeleien drastisch darstellen und zum Teil karikieren. Eine Sprache, die zwar der "heutigen Jugend" entlehnt ist, sich dennoch aber nicht anbiedert. Rundum gelungen.
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
uhb, Niedersachsen |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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