GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Bauer, Michael Gerard
Titel Ismael und der Auftritt der Seekühe
Übersetzer / Originalsprache Mihr, UteEnglisch
Illustrator
ISBN 978-3-446-23374-4 Reihe
Verlag Hanser, München, 2009
Seitenzahl 320 Preis 14,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Adoleszenzroman
Zielgruppe 14-15
12-13
Inhaltsangabe Obwohl er Mitglied des Debattierclubs seiner Schule ist, kann Ismael nur stottern, wenn es darum geht, mit seiner angebeteten Kelly zu sprechen. Ein Treffen bei einer Geburtstagfeier gerät zur Katastrophe. Die Ratschläge von Freund Razza, der sich für den größten Frauenversteher hält, machen alles nur noch schlimmer. Zum Glück kann Ismael dazu beitragen, dass der Auftritt der Band "Die Seekühe" ein Riesenerfolg wird, und dann merkt Kelly auch noch, dass Ismael ein sehr netter Bursche ist.
Beurteilungstext Die Fortsetzung von "Nennt mich nicht Ismael" ist genau so unterhaltend, witzig und voller Verständnis für männliche Jugendliche wie der erste Band. Ismael hat als Mitglied des Debattierclubs zwar einige Erfolge zu verzeichnen, ein Gespräch mit seiner angebetenen Kelly Faulkner bringt er aber nicht zustande. Er kann es auch nicht vermeiden, sich bei jeder Gelegenheit gründlich zu blamieren.
Im Englischunterricht bei Ms. Tarango werden in diesem Jahr Shakespeares Liebessonette durchgenommen. Ismaels bester Freund Razza wittert eine Chance, bei Kelly mit Liebeslyrik für Ismael Eindruck zu machen. Ms. Tarango lehnt es aber rundweg ab, ein für Kelly bestimmtes Liebesgedicht zu verfassen und vertraut darauf, dass Ismael im richtigen Moment die richtigen Worte einfallen werden. Razzas eigenes Produkt findet bei den Freunden gar keine Zustimmung und führt sogar zum Zerwürfnis unter den Teilnehmern des Rhetorik-Wettbewerbs, sodass ihr Team prompt rausfliegt. Jetzt können sie aber Kelly und ihrer Freundin Sally bei der Vorbereitung zum Wettbewerb helfen. So gibt es wenigstens weitere Kontakte der beiden Freunde zu den Mädchen.

Bauer zeigt unaufdringlich, wie Ismael langsam so etwas wie Souveränität gewinnt und sich von Razzas ungebetenen Ratschlägen befreien kann. Er lernt allmählich, Eltern und Lehrer besser zu verstehen, als er etwas mehr aus deren früherem Leben vor der Elternzeit erfährt.

Auch in diesem Band gibt es nicht nur jede Menge witzige Dialoge, der Autor zeigt wieder, wie die Macht der Sprache und der Dichtung das tägliche Leben beeinflussen kann. An dem Erfolg des Buches hat die sehr gute Übersetzung sicher entscheidenden Anteil.

Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 Re, Bayern

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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