GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Venzke, Andreas
Titel Goethe und des Pudels Kern
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-401-05994-5 Reihe Arena Bibliothek des Wissens
Verlag Arena, Würzburg, 2007
Seitenzahl 111 Preis 7,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Biografie/Biografische Erzählung
Zielgruppe
Inhaltsangabe Geschichte, die zum Erlebnis wird, erzählt von Goethe, dem bedeutendsten Dichter Deutschlands, der im 18. Jahrhundert lebte. In Romanform wird seine Lebensgeschichte erzählt. Das Leben eines Menschen, der Schriftsteller, Staatsmann, Philosoph und Naturforscher in einer Person war und später als Genie verehrt wurde. Anekdoten berichten über seine Jugend, Gesundheit, Reisen und Verehrung für Frauen. Bekannte Werke werden angesprochen. Lebendige Geschichte, die neugierig auf seine Stücke macht.
Beurteilungstext Im handlichen Taschenbuch wird Goethe in seinem Arbeitszimmer mit Feder, Schriftstücken und seinem Farbkreis auf dem Cover demonstriert. Lebendige Geschichte propagiert der auffallende Aufkleber, der das Buch ziert. Die Buchreihe: Bibliothek des Wissens, bekräftigt die Ernsthaftigkeit des Themas. Tatsächlich genießt man beim Lesen den lockeren Ton, die witzigen Cartoons und wundert sich, wie viel Spaß geschichtliches Wissen bereiten kann. Politische Hintergründe und das gesellschaftliche Leben, in dem Goethe verkehrt ergänzen seine Lebensgeschichte, die ausgesprochen spannend beschrieben ist. Kennt der Leser zudem noch die genannten Schauplätze, wie Weimar, Goethes Gartenhaus, den Gotthardpass, so fühlt man sich regelrecht verbunden. Selbst die angesprochenen Stücke erinnern nicht mehr an anstrengenden Deutschunterricht, sondern machen Lust auf mehr Wissen. Vielleicht sollte man den "Götz von Berlichingen" oder "Die Leiden des jungen Werther" doch noch einmal heraussuchen und lesen… Auf keinen Fall vergisst man, dass das so oft kritisierte Schimpfwort:" Leck mich doch am Arsch" in seiner Urform bereits 300 Jahre alt ist und von einem als Genie unumstrittenen Deutschen stammt.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 DRK, Baden-Württemberg

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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