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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Thor, Annika |
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Titel |
Geschichten von Anton |
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Übersetzer / Originalsprache |
Kutsch, Angelika / Schwedisch |
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Illustrator |
Sönnichsen, Imke |
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ISBN |
978-3-551-55543-4 |
Reihe |
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Verlag |
Carlsen, Hamburg, 2009 |
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Seitenzahl |
55 |
Preis |
7,95 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock Klassenlesestoff |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Kindergeschichten |
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Zielgruppe |
8-9 |
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Inhaltsangabe |
Zwei Geschichten erzählen von Anton, der versucht, bei seinem Freund Nikolas zu übernachten und, als er nicht schlafen kann, doch das heimische Bett vorzieht, und davon, wie Anton zu seinem Kaninchen Hopsan kommt. |
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Beurteilungstext |
Dieses Buch ist schön aufgemacht und sehr lesemotivierend. Deutlicher Flattersatz mit großem Durchschuss, angenehme Schrifttype, farbig abgesetzte Titel, freundliche Illustrationen - mal ganzseitig, mal eine kleinere pro Doppelseite - sorgen dafür, dass die zwei kurzen Geschichten leicht zu lesen sind. Ebenso motivierend sind die Inhalte: Anton willigt in die Idee seines Freundes, bei diesem zu schlafen, nur ein, weil er glaubt, sich sonst zu blamieren. Dieses Verhaltensmuster wird immer wieder aufgegriffen, z.B. wenn Anton sein Kuscheltier, das er zum Einschlafen braucht, erst herausholt, als er sieht, dass auch Nikolas eines hat. Doch es gibt einen einfühlsamen Vater, der Antons Sorgen erkennt und ihm erzählt, dass auch Nicolas Schwierigkeiten hatte, woanders zu schlafen. Solche kindlichen Themen werden sehr ansprechend ernst genommen, was großen Spaß macht. In der zweiten Geschichte erfährt man am Rande, dass Anton ein aus Indien adoptiertes Kind ist, was ansonsten keine Rolle spielt. In dieser mal anderen Tiergeschichte als der, in der das Kind die Eltern erst lange von seinem Wunsch nach einem Tier überzeugen muss, erkennen die Eltern hier die Dringlichkeit des Wunsches und treffen gemeinsam mit ihrem Sohn Vorbereitungen für den neuen Bewohner und gestalten ein behutsames Ein- und Aneinandergewöhnen. Beide Geschichten haben leise poetische Züge, wenn auch an der ersten Geschichte irritiert, dass Gegenwart und Rückblende im Präsens erzählt werden und so erst beim zweiten Lesen zu unterscheiden sind. Schnell ist dieses Buch gelesen und Anton einem ans Herz gewachsen - über ihn, erzählt von Annika Thor, würde man gern noch mehr Geschichten lesen.
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
sr, Berlin |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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