| |
GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
|
|
Autor |
Marr, Melissa |
|
Titel |
Gegen das Sommerlicht |
|
|
|
|
Übersetzer / Originalsprache |
Schmitz, Birgit / Englisch |
|
Illustrator |
|
|
ISBN |
978-3-551-35808-0 |
Reihe |
|
|
Verlag |
Carlsen, Hamburg, 2009 |
|
Seitenzahl |
347 |
Preis |
8,95 € (D) |
|
Ausführung |
|
|
Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
|
Medienart |
Buch: Taschenbuch |
Gattung |
Fantastische Erzählung |
|
Zielgruppe |
12-13 |
|
Inhaltsangabe |
Elfenkönig Keenan verliebt sich in die 17-jährige Ashleyn, und da er sie auserwählt hat, gerät sie in arge Bedrängnis, denn obwohl sie ihn ignoriert und abweist, kann sie sich kaum wehren. Schließlich lässt sie sich auf eine lebensgefährliche Prüfung ein, denn nur so kann sie ihr Leben einigermaßen normal weiterführen. |
|
|
|
|
Beurteilungstext |
Ashleyn hat eine besondere Gabe geerbt: Sie kann Elfen sehen und hören. Sie ist aber nur sicher, wenn niemand von dieser Gabe weiß. So bemerkt sie auch schnell, dass sich die Elfen- die alles andere als nett und klein sind- plötzlich mehrwürdig verhalten und sie verfolgen. Sie weiß auch sehr schnell, dass der gut aussehende, höfliche junge Mann, der sie umwirbt, ein Elf ist und wehrt sich höflich aber massiv, denn schließlich lebt sie Seth. Nur diesen weiht sie ein in ihr Geheimnis und ihr Wissen, denn sie braucht Hilfe. Trotz aller Aufmerksamkeit geht sie dem Elf aber doch in eine Falle, denn sie überschätzt ihre eigene Gewitztheit. Jetzt bleibt nur ein Ausweg, sie muss die Prüfung bestehen. Dies ist besonders schwer, da Keenans Mutter, eine bösartige Elfe, alles daran setzt, dass Ash außer Gefecht gesetzt wird. Besteht man die Prüfung nicht, so wird man zu einem Wintermädchen und verbreitet Kälte. Dies geschah schon anderen Mädchen. Kann sie sich und Seth wirklich retten? Gibt es den dritten Weg? Vertrauensbrüche, Egoismus, Machtstreben und Kälte stehen Vertrauen, Liebe und Freundschaft und Wärme gegenüber. Die Geschichte entwickelt sich zu einer Parabel über die Unmenschlichkeit. 30 nummerierte Kapitel erzählen diese fantasiereiche, spannende Geschichte. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus Büchern über Elfen. Erzählt wird linear, Gedanken werden kursiv gedruckt, Ortswechsel werden nicht optisch angezeigt. Prolog und Epilog rahmen die Geschichte ein. Fazit: Eine spannende Geschichte, die zum Nachdenken anregt. |
|
Bewertung |
sehr empfehlenswert |
|
Rezensent |
Fee, Niedersachsen |
| |
in der AJuM Datenbank |
Ja |
|
|
|
| |
Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.
Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
| |
AJuM der GEW c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund |