GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Staebler, Gabriela
Titel Flusspferde
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-8369-5266-8 Reihe Wilde Kinder
Verlag Gerstenberg, Hildesheim, 2009
Seitenzahl 47 Preis 9,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Sachbuch
Zielgruppe 8-9
10-11
Inhaltsangabe Mit Farbfotos von höchster Qualität und Aussagekraft und mit kenntnisreichem Text schildert die Autorin diesmal das Leben der Flusspferde in der afrikanischen Savanne. Flusspferde werden auch Hippos genannt, von ihrem lateinischen Namen Hippopotamus amphibius, oder auch Nilpferde. Der Lebensraum und die Lebensgewohnheiten dieser großen Landsäugetiere werden anschaulich dargestellt. Ein Hippobaby kommt zur Welt, wird von seiner Mutter liebevoll aufgezogen und vor vielfältigen Gefahren bewahrt.
Beurteilungstext Im ersten Teil wird der Streit zweier männlicher Flusspferde um die Vorherrschaft in der Herde geschildert. Die tonnenschweren Bullen liefern sich einen gewaltigen Kampf, der auf den Fotos gut verfolgt werden kann. Schließlich kann der Revierinhaber den Eindringling vertreiben. Zu dem Sieger gesellt sich ein paarungsbereites Weibchen. Auch die Paarung wird im Bilde dargeboten. Sie findet allerdings unter Wasser statt.
Acht Monate später kommt dann das Flusspferdbaby zur Welt. Obwohl es bei der Geburt schon 40 - 50 kg wiegt, benimmt es sich wie alle jungen Tiere und fühlt sich am wohlsten ganz nah bei seiner Mutter. Das letzte Foto gefällt mir besonders gut: Mutter und Tochter von hinten, eine große und eine kleine runde Kugel auf kurzen Beinen. Auf dem Rücken der Mutter befinden sich grüne Pflanzen, Nilkohl, der dort liegengeblieben ist und wie ein Haarschopf aussieht.

Wie bei allen Büchern der Reihe "Wilde Kinder" gibt es am Schluss ein Register mit viel Wissenswertem über die Tiere, in diesem Fall Flusspferde. In kurzen Absätzen werden in alphabetischer Reihenfolge Begriffe in Bezug auf Flusspferde geklärt, z.B. Stammbaum, Verbreitung, Nahrung usw. So erfährt man, dass Flusspferde nicht mit Pferden verwandt sind, wie man aus dem Namen schließen könnte, sondern mit Schweinen, Hirschen, Antilopen und anderen Paarhufern. Sie sind reine Vegetarier, und die Verteilung ihres Kots im Wasser ist von großer ökologischer Bedeutung. Die Ausscheidungen sind wertvoller Dünger und sorgen für Wachstum und Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt. Ein schönes, qualitativ hochwertiges Kindersachbuch für alle, die grundsätzlich gerne "mehr wissen" wollen.
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 Re, Bayern

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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