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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Hartl, Barbara |
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Titel |
Drei große Schriftstellerinnen |
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Übersetzer / Originalsprache |
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Illustrator |
Holtschulte, Michael |
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ISBN |
978-3-8339-2451-4 |
Reihe |
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Verlag |
Baumhaus, Frankfurt, 2009 |
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Seitenzahl |
93 |
Preis |
12,90 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock Klassenlesestoff |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Biografie/Biografische Erzählung |
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Zielgruppe |
12-13 14-15 |
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Inhaltsangabe |
Auf jeweils rund dreißig Seiten werden die Leben und Werke der drei Schriftstellerinnen Cornelia Funke, Joanne K. Rowling und Enid Blyton erläutert. |
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Beurteilungstext |
Mit Illustrationen, Fotos, Farbtafeln, Zitaten zu den Werken und anschließenden Internet-Hinweisen präsentiert dieser Band ein fundiertes Grundwissen über drei internationale Bestsellerautorinnen der Jugendliteratur. Die P.M.Biographie-Reihe ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Baumhaus Verlag und dem P.M. Magazin aus dem Hause Gruner & Jahr. Diese drei Biographien sind gut geschrieben und sorgfältig recherchiert - sieht man mal davon ab, dass J.K. Rowling zwar die Ehrenauszeichnung Officer of the British Empire (OBE) verliehen wurde, aber (noch) nicht, wie Barbara Hartl schreibt, in den Adelsstand erhoben worden ist. Was mich bei diesem Band aber zunächst überrascht hat, ist die Auswahl. Die literarische Qualität kann es nicht sein, die dafür ausschlaggebend war. Während an Cornelia Funkes und J.K. Rowlings literarischem Niveau kein Zweifel bestehen dürfte, sieht das bei Enid Blyton ganz anders aus. Folgerichtig wird über diese Fließband-Produzentin auch Kritisches berichtet, angefangen von ihrem strittigen Privatleben bis hin zu Rassismus, Antifeminismus und Klassendenken. Auch die Tatsache, dass die Mädchen in ihren Büchern entwicklungstechnisch auf der Stelle treten, sich nicht verlieben, wird erwähnt, ebenso, dass Ghostwriter für den deutschen Markt heute noch weitere Folgen schreiben, die sich höchster Beliebtheit erfreuen, während die Autorin in England und Amerika als zu altbacken gilt. Die Frage ist nur: Warum hat man diese dreißig Seiten dann nicht für jemanden genutzt, dessen literarische und inhaltliche Qualität besser ist als Enid Blytons? Die Antwort gibt das Internet. Vor der Realisierung dieser Buchreihe wurden Jugendliche befragt, wessen Lebensläufe sie interessieren würde, und da ging wohl kein Weg an den immer noch fantastischen Verkaufszahlen von Enid Blyton vorbei. Das mag die schwache dritte Biographie erklären, aber nicht entschuldigen. Mein Vorschlag statt Enid Blyton wäre Astrid Lindgren gewesen. Dann wäre ein leuchtendes Dreiergestirn der Jugendliteratur perfekt gewesen.
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Bewertung |
empfehlenswert |
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Rezensent |
krä, Berlin |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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