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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
McCaffrey, Anne |
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Titel |
Drachenlied |
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Übersetzer / Originalsprache |
Reß-Bohusch, Birgit / Amerikanisch |
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Illustrator |
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ISBN |
978-3-570-30612-3 |
Reihe |
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Verlag |
cbj, München, 2009 |
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Seitenzahl |
206 |
Preis |
7,95 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
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Medienart |
Buch: Taschenbuch |
Gattung |
Fantasy |
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Zielgruppe |
12-13 14-15 16-17 |
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Inhaltsangabe |
Anne McCaffrey bietet hier einen Fantasyroman für Jugendliche, die auf ihrer schon vor vielen Jahren für erwachsene Leserinnen und Leser entwickelten Welt Pern spielt und eine überaus spannende Geschichte erzählt.
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Beurteilungstext |
Als der alte Meisterharfner stirbt, darf Menolly die Totengesänge für ihn singen, doch danach soll sie sich zurückhalten. Sie darf nur die althergebrachten Lehrballaden vermitteln und keine eigenen erfinden, weil sich dies für Mädchen nicht gehört. Doch die Musik fließt Menolly zu, und der alte Harfner war begeistert von ihren Fähigkeiten. Als Menolly doch neue Musik macht, muss sie ganz aufhören zu musizieren. Außerdem erleidet sie einen Unfall, der ihre Hand verletzt. Sie fühlt sich ungeliebt und beginnt, sich draußen herumzutreiben, obwohl das gefährlich ist, weil immer wieder Fäden vom Himmel fallen, die alles Lebende töten. Doch sie hat eine Siedlung von Feuerechsen gefunden und einige der Jungtiere gezähmt. Sie übernimmt die Verantwortung für sie und entscheidet sich, nicht mehr in die Burg ihres Vaters zurückzukehren. Wie sich alles wendet, soll hier nicht verraten werden, doch es bleibt spannend bis zum Ende. Die Drachen und Feuerechsen auf Pern sind interessante Geschöpfe, die den Menschen helfen. Da Menolly sie bewundert, und die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, erfahren die Leserinnen und Leser all das, was auch Menolly weiß und sehen die Geschehnisse durch ihre Augen. Dadurch bekommt man manchmal die Gelegenheit, etwas vorherzusehen oder eine andere Entscheidung zu befürworten, doch letztendlich schlägt die Handlung genug Haken, um nicht vollsständig vorhersehbar zu sein. Menollys Problem - etwas besonders gut zu können bzw. gern zu machen, was nicht gern gesehen wird, ist in dieser Ausprägung (absichtliche Verstümmelung durch die eigene Mutter) wohl nicht alltäglich. Doch das Gefühl, nicht in die Welt bzw. Familie zu gehören, in der man lebt, ist gerade in der Pubertät häufig anzutreffen, sodass Menolly eine adäquate Identifikationsfigur abgibt. Dies ist ein spannender Fantasyroman, der speziell auch Mädchen ansprechen dürfte. |
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
Ht, Niedersachsen |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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