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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Vosseler, Nicole C. |
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Titel |
Die Caravaggio-Verschwörung |
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Übersetzer / Originalsprache |
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Illustrator |
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ISBN |
978-3-401-06067-5 |
Reihe |
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Verlag |
Arena, Würzburg, 2009 |
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Seitenzahl |
492 |
Preis |
18,95 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Biografie/Biografische Erzählung |
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Zielgruppe |
14-15 16-17 ab 18 |
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Inhaltsangabe |
Zu einer Zeit, in der das Leben eines Einzelnen nicht viel zählte, gelang es Michelangelo Merisi aus einem kleinen Ort in der Nähe von Bergamo, seine einfache Herkunft vergessen zu machen und dank seines originären Talents als Maler in Rom Aufträge von Kirchenfürsten zu erhalten. Er wurde bewundert und gehasst. Caterina und Riccardo, ein junges Paar aus Neapel, helfen ihm, sich in seinem letzten Lebensjahr vor seinen Feinden versteckt zu halten. |
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Beurteilungstext |
Caterina, die 14-jährige Tochter des wohlhabenden Gewürzhändlers di Salerno, will sich nicht in die Ehe mit einem ungeliebten Marchese drängen lassen. Doch als einziges Kind lehnt man sich nicht auf, nicht in Neapel zu Beginn des 17. Jhs. und schon gar nicht als Mädchen. Caterina wagt es trotzdem zu ihrem geliebten Riccardo, einem nur wenig älteren Habenichts, zu halten. Durch Zufall gerät Riccardo in den Dienst des verfemten Malers Michelangelo da Caravaggio, den er trotz anfänglichen Widerwillens bald zu bewundern lernt. Caterina und Riccardo werden so zu Identifikationsfiguren für jugendliche Leser, die mit ihnen eintauchen in eine vergangene Welt, in der Spanien die Herrschaft über Süditalien ausübte und der Malteserorden eine militärische Macht erlangt hatte, mit der man sich besser nicht anlegte. Caravaggio, dessen revolutionäre Kunst in der Zeit der Gegenreformation eine neue Sehweise entstehen ließ, besaß hohe adlige und kirchliche Gönner, rief jedoch durch seine ungestüme Art und realistische Malweise zahlreiche Neider auf den Plan. Der Autorin gelingt es durch die Verknüpfung der Personen und Ereignisse, uns die letzten vier Lebensjahre dieses Malers des Frühbarock höchst anschaulich vor Augen zu führen. Die vorhandenen Zeugnisse und Fakten, wie z.B. Gerichtsakten, füllt sie mit begründeten Vermutungen, wie es damals gewesen sein könnte. |
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
OAL, Nordrhein-Westfalen |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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