GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor De Marti, Silvana
Titel Der letzte Ork
Übersetzer / Originalsprache Barbara KleinerItalienisch
Illustrator Hauptmann & Kompanie
ISBN 978-3-570-13521-1 Reihe
Verlag cbj, München, 2009
Seitenzahl 792 Preis 19,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Historische Erzählung
Zielgruppe 14-15
16-17
Inhaltsangabe Aus den ärmlichsten Verhältnissen arbeitet sich Rankstrail durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten bis zur Position eines gewählten Königs nach oben. Auf seinem Lebensweg erfährt er viel Ungerechtigkeit, trifft aber nicht nur auf Gegner, die Orks, sondern auch auf den letzten Elf und seine Familie. So gibt es mehrere Hauptpersonen mit sehr unterschiedlichen Zielen, die am Ende ihre Verbindungen erkennen. Dieses Buch wird von Seite zu Seite spannender, interessanter und emotionaler.
Beurteilungstext Ich habe den ersten Teil “Der letzte Elf” noch nicht gelesen und war trotzdem vom zweiten Teil absolut begeistert. Ob es wie empfohlen ein Buch für Kinder ab 11 Jahren ist, bezweifle ich stark. Dieses Buch ist knapp 800 Seiten lang, bis auf das tolle Cover ohne Illustrationen und wiegt 991 Gramm. Damit gehört es zur schweren, etwas unhandlichen Lektüre. In der Handlung werden mehrere Geschichten erzählt. Da ist im ersten Buch der Bär und der Wolf. Rankstrail mit seinen Söldnern. Er entwickelt sich zu einer bewunderungswürdigen Persönlichkeit. Trotz seines militärischen “Handwerks” bewahrt sich der Hauptmann seine Menschlichkeit und lernt immer weiter. Der letzte Elf mit seiner Frau Rosalba und seiner Tochter Erbrow, die den Namen des letzten Drachen trägt, erscheint erst im zweiten Buch mit der Überschrift “Der letzte Phönix”. Hier werden fantasievolle Fähigkeiten und die besondere Liebe zwischen Yorsh und Robi, ihrer Tochter Erbrow und den ungeborenen Zwillingen sehr emotional dargestellt. Handlungsorte sind zwei Städte, das gesamte Umland und ein Dorf am Meer. Menschenverachtung, Dummheit, Bösartigkeit und Grausamkeit sind nur einige Eigenschaften der regierenden Gesellschaft. Als unschuldige Vertreterin spielt Aurora eine entscheidende Rolle.
Zur Art der Schreibweise der Autorin kann ich nur zitieren. “Ein feinfühliges, wunderschönes und bewegendes Buch.” Ohne Tränen kommt trotz der vielen Kampfszenen kein Leser davon. Das Buch spendet unheimlich viel Trost für persönlich schlimme Erlebnisse und gibt eine Menge Mut.
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 Kl., Sachsen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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