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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Garcia, Laura Gallego |
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Titel |
Der Teppich des Dichters |
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Übersetzer / Originalsprache |
Griebel-Kruip, Rosem. / Spanisch |
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Illustrator |
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ISBN |
978-3-8369-5250-7 |
Reihe |
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Verlag |
Gerstenberg, Hildesheim, 2009 |
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Seitenzahl |
204 |
Preis |
14,90 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock für Arbeitsbücherei |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Roman |
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Zielgruppe |
14-15 16-17 ab 18 |
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Inhaltsangabe |
Der Prinz Walid wird im Dichterwettstreit mehrmals von einem armen Teppichweber besiegt. Aus Rache zwingt er diesen, in seinem Palast einen Teppich zu weben, der die Geschichte der Menschheit darstellt. Der Teppichweber stirbt und der Teppich geht verloren. Walid geht auf die Suche nach dem Teppich und findet dabei sich selbst und das Leben.
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Beurteilungstext |
Die Geschichte um den Prinzen Walid und den Teppichweber nimmt den Leser sofort gefangen. Der Erzähler schreibt in einer Rahmenhandlung und beginnt damit, dass Walid einem Mann gegenüber steht, der ihn töten will. Walid nimmt die Strafe an. Er hat es verdient. Der Leser muss annehmen, dass er das Ende der Erzählung schon kennt. Aber er will wissen, wem Walid da begegnet und warum Walid mit dem Tod rechnet, wo er doch im nächsten Kapitel so hoch gelobt wird, ein Mann zu sein, der bei seiner Geburt von einem Dschinn berührt wurde. Der Ehrgeiz, der berühmteste Dichter Arabiens zu sein, besiegelt Walids Schicksal. Der Leser erfährt mit, wie Walid sich von Jahr zu Jahr verändert und nicht akzeptieren kann, dass ein anderer besser dichten kann als er. Unermüdlich sucht er nach dem Unterschied zwischen seinen Versen und denen des Teppichdichters. Der Vorsitzende des Preisgerichtes begründete Walid, dass seiner Dichtung das Herz fehle. Im Verlauf der Erzählung verliert Walid seinen edlen Stand, lebt unter Dieben und Hirten, lernt wahre Freundschaft und wahre Liebe kennen. Der Leser sieht die fein gesponnenen Fäden des Lebens. Heute würde man sagen, dass man sich im Leben immer zwei Mal trifft. Walid beginnt für seine Taten einzustehen, Verantwortung zu übernehmen. Am Ende der Erzählung sind wir am Rahmen des Anfangs angekommen. Wieder steht der angebliche Gegner ihm gegenüber. Gleich müsste Walid tot sein. Und es wäre schade um ihn, der eine so positive Entwicklung genommen hat. Doch da wendet sich das Blatt. Die Menschen erkennen seine Entwicklung an. Für den Leser bietet das Buch arabischen Zauber, märchenhafte Elemente und eine große Botschaft, dass jeder, der sich besinnt, seinen Lebenssinn finden kann. Als Walid nach allem Auf und Ab wieder an einem Dichterwettstreit teilnimmt, kann er gewinnen. Nun hat seine Dichtung Herz. |
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
T-CR, Thüringen |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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