GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Janisch, Heinz
Titel Der Ritt auf dem Seepferd
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Blau Aljoscha
ISBN 978-3-351-04074-1 Reihe
Verlag Aufbau, Berlin, 2007
Seitenzahl 30 Preis 15,00 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Bilderbuch
Zielgruppe 6-7
8-9
10-11
Inhaltsangabe Der Lügenbaron und Freiherr von Münchhausen zählt zu den Urhebern und Klassikern von Lügengeschichten. In einer Neuauflage werden seine bekanntesten Geschichten, wie “Das Pferd auf dem Kirchdach”, “Der Ritt auf der Kanonenkugel”, “Die wundersame Rettung aus dem Sumpf” und der “Ritt auf dem Seepferd” neben sieben weiteren im Bilderbuch erzählt.
Beurteilungstext Vor einem halben Jahrhundert noch waren die Sagen um den wundersamen Lügenbaron in alles Kindermunde. Staunend und kaum fassbar erfuhren die Kinder von seinen wundersamen Fähigkeiten. Doch mit “Käptain Blaubeer” , “Herr der Ringe” und Michael Endes Geschichten geriet der Baron in Vergessenheit. Die Aufzeichnungen des Grafen Nepomuk über Münchhausens Erzählungen wurden nun erstmals in Bilderbuchform umgesetzt. Schwarz-weiß Strichzeichnungen und eine farbige Illustration ergänzen die Geschichte des querformatigen Bilderbuches. Mit ihm wird für junge und alte Leser deutlich, dass schon vor fast 300 Jahren die Seele des Menschen Übertreibungen brauchte um kreativ werden zu können, um sich gegebenenfalls so aus aussichtsloser Lage zu retten. Obwohl die Illustrationen durch ihre klaren Konturen das Geschilderte gut sichtbar darstellen, weder Witz noch Feinheiten fehlen, werden Kinder heute kaum von sich aus auf dieses Buch zugehen, da die alten Gesichter und Hintergründe die Distanz der Entstehungszeit zum Heute spiegeln. Ein Bilderbuch, das die Brücke eines Erwachsenen braucht, um sich mit ihm auseinander zu setzen und seine Qualitäten zu genießen.
Bewertung

 eingeschränkt empf.

Rezensent

 DRK, Baden-Württemberg

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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