GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Schiefelbein, Nina
Titel Das neue große Vorlesebuch
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Kulot, Daniela
ISBN 978-3-551-35677-2 Reihe
Verlag Carlsen, Hamburg, 2009
Seitenzahl 301 Preis 7,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Erzählung
Zielgruppe 4-5
6-7
Inhaltsangabe Mutter, Vater, Kind, aber auch Katz und Maus hören zu, wenn aus diesem schönen Buch vorgelesen wird. Es gibt für jeden Geschmack mehrere Geschichten. Mal sind sie kurz, mal etwas länger. Für ganz winzige Augenblicke eignen sich die Gedichte. Eine große Zahl von Autoren haben sich versammelt, um mit ihrer Fantasie oder mit wirklichen Erlebnissen Freude zu bereiten.
Beurteilungstext Die meisten Vorlesebücher sind groß, schwer und haben viele bunte Bilder. Darauf wird im Taschenbuch bewusst verzichtet. Dafür ist es handlich, leicht und passt samt Lieblingsgeschichte auch ins Flugreisegepäck. So muss kein Kind während des Urlaubs seinen täglichen Geschichten nachweinen. Viele namenhafte Autoren wie zum Beispiel Otfried Preusler oder Ralf Isau steuerten ihre Ideen in insgesamt 47 verschiedenen Geschichten bei. Im übersichtlichen Inhaltsverzeichnis gibt es nur die wichtigen Angaben, wie Autor, fett gedruckter Titel und Seitenangabe. Kinder im fortgeschrittenen Grundschulalter können hier allein stöbern und auch selbst lesen. Die Themen sind unheimlich vielfältig. Mal lustig, mal nachdenklich, mal spannend. Eine ungewöhnliche Abkürzung kann der Vorleser nehmen, indem man die kursiv gedruckten Texte einfach auslässt.
Dieses Taschenbuch sollte griffbereit auch in Vorschuleinrichtungen oder bei den Großeltern stehen. Die Geschichten sind zum Teil Angebote, alltägliche Probleme zu klären und auf kindgerechte Art und Weise darüber zu sprechen. “Der Junge, der das Nordlicht stahl” weist zum Beispiel auf den zu hohen Medienkonsum von Kindern und Erwachsenen hin.
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 Kl., Sachsen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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