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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Färber, Werner |
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Titel |
Das Krokodil im Silbersee |
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Übersetzer / Originalsprache |
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Illustrator |
Wolfermann, Iris |
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ISBN |
978-3-941087-64-4 |
Reihe |
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Verlag |
Jacoby&Stuart, Berlin, 2009 |
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Seitenzahl |
136 |
Preis |
12,95 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Kriminalerzählung |
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Zielgruppe |
10-11 |
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Inhaltsangabe |
Marco ist ein umsichtiger und vernünftiger Junge. Aber als seine Mutter ihm zumutet in den Ferien mit ihr Campingplätze zu testen, ist er gar nicht zufrieden. Mit einem geliehenen Wohnmobil von Platz zu Platz ruckeln, wo soll da ein wenig Spaß für ihn möglich sein. Aber Monika Buchholz, Journalistin, kann den Zusatzverdienst gut gebrauchen. So langweilig, wie Marco befürchtet, werden die Ferien nicht. |
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Beurteilungstext |
Am Anfang sitzen die beiden am Rand der Welt auf einem ziemlich leeren Campingplatz fest. Und es gibt Abenteuer, Spaß, Freundschaften, Gefahr, Verwirrungen, zu Unrecht Verdächtigte, harmlose Spinner, ein bisschen Herzklopfen, eine neue Liebe. Marco kommt jedenfalls nicht dazu, sich zu langweilen. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Kaiman, ein kleines Krokodil, das vielleicht im idyllischen See am Campingplatz schwimmt. Die völlig ehrlichen und wahrheitsgetreuen Berichte von Marcos Mutter an ihre Zeitung bringen Leben in die abgelegene Gegend. Nur, Marcos Mutter ahnt nicht, dass auch sie nicht wirklich weiß, was sich am Silbersee abspielt. Es ist ein Lügen und Vertuschen und Vortäuschen, keiner weiß mehr genau, wer welche Rolle spielt, wer was erreichen will. Marco und seine neue Freundin Anne bemühen sich tapfer, die Übersicht zu behalten. Aber die Kinder werden auch nur an der Nase herum geführt und all ihre Klugheit und ihr Mut helfen nichts, sie geraten in Gefahr. Leser müssen ganz schön aufpassen, um immer zu verstehen, was da nun wieder passiert. Zum Schluss löst sich alles ganz wunderbar auf. Den Guten geht es gut, die Bösen sind entlarvt und beschämt. Marcos Mutter und Annes Vater sind ein Paar und der Furcht erregend aussehende Punk Robbie hat seinem miesen Vater eins ausgewischt und seinem netten Onkel geholfen. Und das Krokodil? Auch dem geht es gut. Eine wunderbar turbulente Geschichte mit Tempo und Witz erzählt. Schwarz-Weiß-Illustrationen helfen, sich ein Bild zu machen und die leckeren Gerichte, die Marco für seine Lieben zubereitet, können Leser nachkochen. Im Anhang sind die neun praktischen Rezepte zu finden. In der locker munteren Geschichte steckt schon viel Leben, wer mitdenkt und mitfühlt, sammelt Erfahrung, Vorrat für das eigene Leben.
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
Pfn, Niedersachsen |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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